Neuigkeiten aus meinen Rechtsgebieten

Hier finden Sie aktuelle Urteile aus dem Bereich Familienrecht und Erbrecht.

  • Erbrecht

    Wann ein gemeinschaftliches Testament kein wirksames Testament mehr darstellt

    Ehegatten können handschriftlich ein gemeinschaftliches Testament errichten. Hierfür ist
    erforderlich, dass in dem Testament Verfügungen beider Ehegatten enthalten sind - unabhängig davon, ob sie wechselseitig oder einseitig gewollt sind. Problematisch wird es, wenn ein Testament vom Ehegatten des Erblassers (mit-)geschrieben und von beiden unterzeichnet wird, dieses Testament aber keine eigenen letztwilligen Verfügungen des Schreibenden enthält. Mit einem solchen Fall hatte sich das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) zu beschäftigen.

  • Familienrecht

    Minderjährige müssen nach Ferienumgang im Ausland nicht in Quarantäne

    In der Coronapandemie können sich die Menschen nicht ohne weiteres frei bewegen. Sollten sie dennoch eine Reise antreten, müssen sie je nach Reiseziel mit der Rückkehr erst einmal in Quarantäne. Ob dies auch gilt, wenn das Reiseziel zum Zweck der Ausübung von Umgang aufgesucht wurde, musste im Folgenden vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) beantwortet werden.

  • Erbrecht

    Auslegung bei privatschriftlichem Testament

    Im folgenden Erbschaftsfall waren Erben der Meinung, dass ihre verstorbene Mutter in ihrer
    Funktion als Vorerbin einem Irrtum unterlegen sei, und baten das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) um Hilfe. Dieses prüfte das Testament und kam schließlich zu einem eindeutigen Ergebnis.

  • Familienrecht

    Tod vor Scheidung

    Wurden keine anderen erbrechtlichen Verfügungen getroffen, beerbt der überlebende Ehegatte im Erbfall den anderen. Dieses Erbrecht entfällt natürlich dann, wenn die Ehe vor dem Tod geschieden worden ist. Was nun aber gilt, wenn sich der Tod in ein laufendes Scheidungsverfahren drängt, musste hier das Oberlandesgericht Hamm (OLG) beantworten.

  • Erbrecht

    Vermieter eines Erblassers hat Anspruch auf die Bestellung eines Nachlasspflegers

    Wer Verstorbenen gegenüber Ansprüche geltend machen möchte, wendet sich im Allgemeinen an dessen Erben. Dazu müssen diese dem Gläubiger natürlich nicht nur bekannt sein, sie müssen auch willens sein, in die Pflichten des Erblassers einzutreten. Wann in solchen Zusammenhängen genau ein Anspruch auf die Bestellung eines Nachlasspflegers vorliegt, musste das Oberlandesgericht Brandenburg (OLG) klären.

Termin vereinbaren 089 / 24 89 81 24
Information zur aktuellen Corona-Situation: Die Kanzlei ist geöffnet. Ich biete persönliche Besprechungen unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften an. Es können jedoch auch Besprechungen per MS-Teams oder Telefon durchgeführt werden.
Rechtsanwältin Isabell Nachreiner
Rechtsanwältin Isabell Nachreiner

Cookie-Hinweis